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USA (Mittlerer Westen) - Kanada (British Columbia) / 2009

Reiszeitraum: 17.September 2009 – 11.Oktober 2009

 

 

Wer: Tina und Axel

 

Allgemeine Infos:

  • Reisemobil: Cruise America Typ C30
  • Länge der Strecke: 5951,1 Km
  • Verbrauch Benzin: 1474,7  Liter
  • Verbrauch Benzin pro 100 Km: 24,78 Liter
  • Kosten Benzin: 825,29 Euro

 

Strecke USA 2009

Tag 1: Donnerstag 17.September 2009 - Las Vegas

 

Abflug war um 7:30 Uhr ab Düsseldorf, mit zwischenstop in Chicago. Um 19:00 sind wir dann in Las Vegas gelandet. Bei der Anreise gab es keinerlei Probleme. Um 20:30 waren wir dann in unserem Hotel. Wir hatten im Mirage ein Zimmer für 2 Nächte gebucht. Das Hotel war riesig und um unser Zimmer zu finden haben wir ein TomTom benötigt :-) Das Hotel ist aber absolut zu empfehlen!

Dann gin es ab durch das nächtliche Las Vegas. Wir wussten gar nicht wo wir alles zuerst hin sollten. Tausend neue Eindrücke und jeder schöner und interissanter wie der nächste. Las Vegas muss man einfach bei seiner USA Reise wenigstens einmal gesehen haben.

Tag 2: Freitag 18.September 2009 - Las Vegas

 

Heute hatten wir noch den ganzen Tag in Las Vegas. Strip, Pool, Strip! Schaut einfach die Bilder an. Sie sprechen für sich! Bis Nachts um 1:00 Uhr waren wir unterwegs und sind dann tot ins Bett gefallen. Morgen bekommen wir dann unser Motorhome und die Rundfahrt beginnt :-)

Tag 3: Samstag 19.September 2009 - Fahrt bis Valley of Fire (147 Km)

von Las Vegas nach Valley of Fire, Nevada

Heute sind wir früh aufgestanden, waren super gut frühstücken und dann ging es ab nach Cruise America. Nach einer Einweisung haben wir direkt unser fahrbares Heim für die nächsten 3 Wochen bekommen. Unser C30. Dieses Gefährt ist knapp 10 m lang und 2,50 m breit.

Zuerst haben wir knapp 200 Liter getankt und dann ging es ab zum ersten Walmart. Dort haben wir gründlich Lebensmittel und Getränke gebunkert.

Dann ging unsere Rundreise los. Der erste Stop war am Lake Mead. Dort haben wir unsere ersten Eindrücke von den USA bekommen. Es ging nun ab zum ersten Campground. Durch Zufall haben wir diesen dann auch im Valley of Fire gefunden. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Das es so eine Natur gibt, einfach wunderbar. So einen Sonnenunter- und aufgang haben wir noch nie gesehen. Dieser Valley of Fire ist wirklich einer der schönsten Naturparks in den USA.

Sehenswertes: Arch Rock; Balanced Rock; Elephant Rock; Rainbow Vista

Tag 4: Sonntag 20.September 2009 - Valley of Fire - Zion - Richtung Bryce Canyon - Glendale       (282 Km)

Valley of Fire - Zion Nationalpark - Richtung Bryce Canyon - Glendale Utah

Aufgestanden um 5 Uhr um den Sonnenaufgang zu genießen! Einfach fantastisch. Haben uns dann den Campground noch einmal in Ruhe angeschaut und Deutsche Freunde gefunden. Zwei Schäferhunde, die mit Ihrem Herrchen gassi waren.

Nach dem gemütlichen Frühstücken in der Natur sind wir dann aufgebrochen zu unseren nächsten Abenteuern. Zuerst ging es zum Zion Nationalpark. Nur alleine die Fahrt dorthin war atemberaubend und der Park ebenso. Sind dann Richtung Bryce Canyon gefahren und haben einen sehr schönen Campground bei Glendale gefunden.

Sehenswertes: Man sollte sich im Zion Zeit nehmen und auch einmal zu den verschiedenen     Wasserfällen laufen!

Tag 5: Montag 21.September 2009 - Glendale - Red Canyon - Bryce Canyon - Capitol Reef (310 Km)

Glendale - Bryce Canyon - Capitol Reef

Heute wollen wir bis zum Capitol Reef fahren. Nach einem schönen gemütlichen Frühstück ging es dann los, Richtung Red Canyon. Der Canyon macht seinen Namen wirklich seine Ehre. So rote Felsen habe wir wirklich noch nicht gesehen. Für diesen Canyon benötigt man eigentlich auch noch mehr Zeit. Gegen Mittag waren wir dann vor dem Bryce Canyon. Dort haben wir erst einmal eine Kaffee Pause gemacht und haben uns das dortige Westernstädtchen angeschaut. Wirklich urig.

Dann ab in den Brye Canyon. Sind bis vorne hin gefahren, zum Rainbow Point. Von dort hat man wirklich einen super Ausblick. Sehr empfehlenswert. Auf dem Rückweg haben wir dann ein Picknik mit den Chipmans gemacht. Wirklich drollige Kerlchen die man auch füttern kann. Haben dann noch ein paar Sops gemacht und dann ging es ab Richtung Capitol Reef. Haben dort einen Campground gefunden, wo auch noch Platz war. Nachts wurde es dann so kalt das wir Morgens die Eiszapfen vom Fahrzeug entfernen mussten.

Tag 6: Dienstag 22.September 2009 - Capitol Reef - Salt Lake City (475 Km)

Von Capitol Reef nach Salt Lake City

Heute Nacht wurde es bis  0 Grad kalt und wir hatten die Fenster auf. Haben dann im Wagen gefrühstückt, was wohl gemütlicher war.

Sind dann in den Capitol Reef Nationalpark hinein. Es wurde hier schon wieder richtig warm. Haben eine Apfelfarm gefunden, wo wir die Äpfel selber pflücken konnten. Capitol Reef ist auch sehr schroff, wegen grün aber auch super Lohnenswert! Es gibt hier sehr schöne Ecken, die man auch sehr gut zu Fuß erkunden kann. Es ging dann weiter Richtung Salt Lake City. Aud dem Weg dorthin sind wir noch am Utah Lake vorbei gekommen. 

Haben dann versucht in Salt Lake City einen Campground zu finden, leider ohne Erfolg. Wir haben auf der Suche noch ein sehr nettes Amerikanisches Päärchen getroffen. Er war vor 61 Jahren als Missionar in der Schweiz tätig. Sie konnten uns aber bei der suche nach einem Campground auch nicht helfen.

Haben uns dann entschlossen einfach ins Hotel zu gehen. Haben auch direkt ein nettes gefunden. Comfort Inn, wo wir auch eine sehr schöne Nacht verbracht haben. Morgen geht es aber definitiv wieder auf einem Campground.

Tag 7: Mittwoch 23.September 2009 - Salt Lake City - Bear Lake (280 Km)

Von Salt Lake City nach Bearlake

Heute wollten wir einmal nicht so viel fahren. Sind ziemlich früh aufgestanden und wollten bis zum Bear Lake. Zuerst durch Salt Lake City und sind dann zum Walmart nach Birmingham City. Dort haben wir Lebensmittel und Getränke nachgekauft. Die Strecke dann zum Bear Lake war auch wieder sehr schön. Waren dann schon gegen 15 Uhr am See und haben auch direkt einen super schönen Campground gefunden. Wir waren dort fast alleine und haben uns für einen Platz direkt am See entschieden. Haben dann dort die Sonne und den See genossen. Bald hatten wir auch schon wieder einen Zuwachs bekommen. Ein netter Vierbeiner der gepuddelt werden wollte. Gegen Abend haben wir dann noch am See einen Spaziergang gemacht und dann gab es Steak und Hamburger zum Abendbrot. Ein wirklich gemütlicher Nachmittag und Abend!!!

Tag 8: Donnerstag 24.September 2009 - Bear Lake - Jackson Ville (246 Km)

Von Bearlake nach Jacksonville

Sind heute schon um 6:30 Uhr aufgewacht. Hatten keine Lust mehr uns noch einmal rumzudrehen und sind aufgestanden. KOnnten dann noch einen schönen Sonnenaufgang genießen.

ES ging dann weiter, Richtung Grand Taton. Kamen dann in AFTON durch, welches ein richtig schönes WEsternstädtchen ist. Haben dort dann auch Mittag gemacht. Bettina hat dort das erste mal "mashed potatoes with gravi" gegessen. Sie war hin und weg!!! Das wird wohl Ihre Lieblingsspeise. Weiter ging es dann bis Jacksonville. Dieses Städtchen hat uns auch so gut gefallen das wir am Rande einen Campground genommen haben. Sind dann mit dem Bus in die Innenstadt. Haben Sie rauf und runter angeschaut. Wirklich schön. Gegen Abend sind wir wieder zurück und sind noch in einem Diner zum Abendessen gegangen. Tina hatte einen Chili Burger und ich ein schönes Steak. Danach ging es noch in einen Saloon, wo wir dann auch einen Kanadischen Holzfäller getroffen haben. Super nett aber umso später es wurde desto schwieriger wurde es Ihn zu verstehen. Amerikanisch mit Alkohol ist nicht so leicht zu verstehen! Der Nachmittag und Abend hat sich sehr gelohnt! Jacksonville ist ein Stop wert und der Campgroung vor der Stadt ist auch super gut.

Tag 9: Freitag 25.September 2009 - Jackson Ville - Grand Teton - Jenny Lake - Yellowstone                   Nationalpark, Jackson Lake (141 Km)

Von Jackson Ville über Grand Teton, Jenny Lake nach Yellowstone

So, heute wollen wir es bis zum Yellowstone schaffen. Sind wieder ziemlich früh aufgewacht und haben wieder gefroren. Also warm anziehen war angesagt. Sind um 9 Uhr losgefahren Richtung Grand Taton. Auch hier wieder wunderschön. Gegen Mittag waren wir am Jenny Lake und haben von dort noch einen Abstecher, Richtung Moran gemacht. Haben dort einige Elche (Moose Elk) beobachtet. Ist schon super Tiere in freier Wildbahn zu sehen! Um 15 Uhr haben wir dann ein Picknik gemacht und gestärkt ging es weiter Richtung Yellowstone. Sind südlich kommend in den Park hinein. Wurden dann aber sofort von einem Ranger benachrichtigt das wir den direkten Weg zum West Ausgang nutzen können. Die anderen Strecken sind wegen starke Brände gesperrt!!! Wir waren natürlich nicht begeistert, was aber nichts nutzte. Wir haben die Brände schon vom weiten gesehen. Haben uns dann einen Campground gesucht und am Lewis Lake auch gefunden. Er war super, mitten im Wald, ziemlich einsam und leer. Durften dort sogar Lagerfeuer machen!

Wir haben es uns dann am See, in der Sonne, gemütlich gemacht und einer Bisamratte beim Spiel im Wasser beobachtet. Abends am Lagerfeuer gab es noch ein schönes Bierchen!

Tag 10: Samstag 26.September 2009 - Yellowstone Nationalpark -  (141 Km)

Yellowstone Nationalpark

Heute haben wir den ganzen Tag uns den Yellowstone genau an zu sehen, bis auf den Teil der am brennen war. Heute Morgen hatten wir wenigstens 4 Grad Plus. Es wurde dann aber im laufe des Tages wieder warm. Sind erst einmal zum "Old Faithful" gefahren. Auf dem Weg dorthin haben wir zwei Elche beobachtet, die beim kämpfen waren. Es ging ganz schön hoch her! Waren dann gegen Mittag am Gysier. Es ist schon fantastisch wenn er loslegt! Alle 60-90 Minuten fängt er an zu spukken und es dauert dann 1,5 bis 5 Minuten. Die Wassertemperatur beträgt ca. 118 Grad und es werden ca. 14000 - 32000 Liter in die Höhe geschleudert.

Rings herum haben wir uns dann noch einige Pools angeschaut. Die Luft ist dort sehr Schwefelhaltig und es riecht etwas arg, aber man gewöhnt sich daran. Wirklich Sehenswert ist der "Grand Gysier", welcher ca. 30-40 Minuten Fußläufig ab "Old Faithful" zu erreichen ist.

Alle anderen Gysiere (Pools) auf der ganzen Strecke die man abfahren kann lohnen sich aber auch. Muss man einfach gesehen und gerochen haben.

Sind dann Richtung Westausgang auf einem Campground übernachtet und uns dort einen gemütlichen Abend gemacht.

Tag 11: Sonntag 27.September 2009 - Yellowstone West - Richtung Glacier - Seeley Lake (502 Km)

Von Yellowstone West nach Seeley Lake

"SILBERHOCHZEIT"! Heute sind wir 25 Jahre verheiratet!!!!!

Haben heute etwas länger geschlafen und sind dann erst um 9:30 Uhr weiter gefahren. Es ging Richtung Glacier Nationalpark. Montana ist auch sehr Sehenswert. Gegen Mittag sind wir dann auf einer schönen Ranch essen gewesen. Und was isst man dort? Natürlich Burger, welche aber absolut NICHT mit Mc Donald zu vergleichen ist! Und weiter ging es dann bis kurz vor dem Glacier wo wir in einem kleinen Städtchen einen kleine Campground gefunden haben. Wir haben dort auch direkt besuch bekommen. Neugierige Rehe, die so zarm waren das man Sie sogar füttern konnte.

Abends sind wir dann noch in einem Saloon etwas getrunken und waren dann aber ziemlich früh schlafen gegangen.

Tag 12: Montag 28.September 2009 - Seeley Lake - Glacier bis Logan Pass - Coram Montana                          (250 Km)

Von Seeley Lake bis Glacier - Logan Pass - Coram Montana

Heute geht es dann zum Glacier Nationalpark. Um 7:45 Uhr sind wir aufgestanden und hatten direkt wieder Besuch von unseren Rehen. Sie wollten auch Frühstücken!

Um 9:15 ging es dann weiter Richtung Westeingang. Wieder eine wunderbare Strecke bis dorthin. Am Glacier sind wir erst einmal zum Visitor Center und haben uns erkundet wie es Wettertechnisch aussieht. Man teilte uns mit das die Strecke nur bis zum Logan Pass offen ist. Der Rest bis zur anderen Seite (Osteingang) ist wegen des frühen Wintereinbruchs schon geschlossen. Sind dann soweit wir konnten gefahren und haben den Tag schon sehr genossen. Vorbei an Seen, Wasserfällen und einfach nur Landschaft! Nachmittags sind wir dann wieder zurück bis zum Campground in Coram. Den Nachmittag haben wir dort genossen, bei dem vielleicht letzten schönen Sonnenschein. Das Wetter soll weiter nördlich schon Winterlich werden.

Tag 13: Dienstag 29.September 2009 - Coram Montana - Glacier East bis "Sun Point" -St.Mary KOA                (272 Km)

Von Coram über Glacier East, St.Mary, Sun Point nach St.Mary

Da wir gestern nicht komplett durch den Glacier gekommen sind, haben wir uns entschlossen, den Park über den Osteingang zu besuchen. Sind über die 2 und dann der 89 bis nach St.Mary zum Osteingang. Ein Stück mussten wir durch das "Blackfeet Reservart" durch, was auch sehr interissant war. Dann ging es wieder hinein in den Glacier. Diese Seite hatte genausoviel zu bieten wie die Westseite! Und nun haben wir auch unseren ersten Braunbär in der freien Wildbahn gesehen. Er suchte ganz gemütlich was zu fressen und genoss wohl noch das Wetter! Unserem Campground hatten wir dann in St.Mary. Gegen Abend wurde es richtig kalt und auch noch windig! Von innen haben wir dann noch einen Wolf beobachtet der wohl auf der suche nach fressen war. Lagerfeuer war dann heute durch das Wetter nicht angesagt!

 

Tag 14: Mittwoch 30.September 2009 - St.Mary - Waterton Glacier Kanada - Richtung Banff Kanada -              Fort Steele  (367 Km)

Von St.Mary (Glacier USA) über Waterton (Glacier Kanada) nach Fort Steele

Nun ist Kanada an der Reihe! Sind im Regen aufestanden und dann schnell los, Richtung Glacier Kanada. Kaum über die Grenze gefahren ging das erste Schneetreiben los. Das Wetter wurde dann immer schlimmer, was auch sehr interissant war, aber trotzdem nicht so schön wie blauer Himmel. Gefahren sind wir dann bis Waterton, der südlichste Teil vom Glacier. Weiter geht es mit dem Auto nicht. Das Städtchen ist ganz nett, war aber so ziemlich ausgestorben. Haben dort aber noch einen Diner gefunden wo wir Mittag gemacht haben. Durch das schlechte Wetter haben wir uns entschlossen schon einmal Richtung Banff zu fahren. Unsere Entscheidung war auch richtig, denn das Wetter wurde dann besser! Bis Fort Steele sind wir gekommen und mal wieder einen super Campground gefunden! Und hier haben wir auch Abends wieder ein Lagerfeuer gemacht und unser Döschen Bier genossen :-)

Tag 15: Donnerstag 1.Oktober 2009 - Fort Steele - Banff Nationalpark Kanada (293 Km)

Von Fort Steele nach Banff Nationalpark

Heute hatten wir etwas Zeit gehabt und haben uns das alte Fort Steele angeschaut. Man kann sich danach wirklich vorstellen wie es so früher im wilden Westen war! Es lohnt sich wirklich wenn man einmal in der Ecke ist, dieses zu besichtigen.

Gegen 12 Uhr ging es dann weiter, Richtung Banff. Zwischendurch mussten wir noch einmal etwas Lebensmittel und Getränke bunkern. Dieses haben wir in Invermere getan. Danach sind wir durchgefahren bis Banff Stadt und haben uns schon einmal einen Platz auf den Campground, direkt an der Stadt, gesichert. Der Platz war ganz schön voll.

Gegen Abend haben wir uns dann zu Fuß auf den Weg in die Stadt gemacht. Ist ein tolles Kanadisches Städtchen. WAs uns aber aufgefallen ist, das es dort sehr viele Deutsche gibt, die dort leben. An jeder Ecke oder in fast jeden Geschäft wurden wir auf Deutsch angeredet :-)

So um 21:30 Uhr waren wir dann wieder am Platz und haben noch etwas Feuerchen gemacht. Morgen geht es dann von Banff aus Richtung Columbia Icefield.

Tag 16: Freitag 2.Oktober 2009 - Banff Nationalpark - Colombia Icefield (225 Km)

Von Banff nach Columbia Icefield

Heute ging es dann richtig in den Winter! Haben in Banff am Visitorcenter um uns einen überblick zu schaffen. Die Straße von Banff nach Jasper soll eine der schönsten der Welt sein.Es hat sich wirklich bestätigt, obwohl es vom Wetter her nicht ganz so toll war. Zuerst sind wir bis Lake Louise gefahren. Ein super schöner See, auch bei diesem Wetter sehr Interissant. An diesem See ist auch das Fairmont Chateau Lake Louis. Dieses Hotel haben wir uns dann auch einmal angeschaut. Man kann dort ganz normal hinein und schauen. Ist wirlich ein schönes Teil! Wir wollten dann weiter und zwar bis zum Columbia Icefield. Zwischendurch haben wir noch öfters angehalten um die schöne Landschaft zu genießen! Am Columbia Icefield haben wir uns erst einmal umgeschaut wo wir diese Nacht schlafen können. Haben uns entschieden, direkt gegenüber des Gletschers auf einen Parkplatz zu bleiben. Mit dem RV auch kein Problem :-) Es war am "Columbia Icefield Discovery centre" und der Gletscher heißt "Athabasca Glacier". Wir waren hier auf ca. 3500 Meter Höhe und gut das wir dicke Klamotten mit hatten. Es war nämlich verdammt kalt.

Sind dann ab zum ab zum Gletscher. Auf dieser Höhe war es ganz schön anstrengend, aber wir haben es tapfer geschafft. Zwischendurch waren immer sogenannte Meilensteine, wie weit der Gletscher in den laufenden Jahren zurückgegangen ist. Und es hört auch nicht auf. Er wird immer kleiner! Nachdem wir uns wieder erholt hatten, haben wir uns auf den Rückweg gemacht. Haben dann noch im RV etwas gegessen und sind tot ins Bett gefallen.

Tag 17: Samstag 3.Oktober 2009 - Colombia Icefield - Jasper Nationalpark (227 Km)

Von Columbia Icefield nach Jasper Nationalpark

Aufgestanden, eingeschneit! Na das sah super aus. Alles weiss und immer noch heftig am schneien. Sind erst einmal gemütlich im Discovery Centre frühstücken gegangen.

Dann haben wir uns die Sache angeschaut. Schnee ohne ende, unser RV mit Sommerreifen und noch auf 3500 Meter Höhe. Geht das gut. Kann man nur sagen "Ja". So schnell alles weiss war, so schnell haben die Schneeschieber wieder alles im Griff und die Straßen unter kontrolle :-) Konnten so also weiterfahren, Richtung Jasper Nationalpark.

Ach so. Wir wollten noch an diesem Morgen eine Tour mit den Schneeraupen auf den Gletscher machen, ist aber wegen des Wetters leider ausgefallen. Wirklich schade!

Auf dem Weg nach Jasper sind wir noch zwei super Wasserfälle angefahren. Einmal den "Sanwapta Fall" und dann noch den Athabasca Fall". Beide wirklich Sehenswert. Um 15 Uhr waren wir dann in Jasper und haben uns dort einen Campground gesichert. "Whistlers" Campground. Wir sind dann noch etwas weitergefahren zum Medicine Lake und Maligne Lake. Auf dem Weg dorthin haben wir noch etliche Elche gesehen und beobachtet. Danach zurück nach Jasper Stadt, etwas dort gegessen und dann zum Campground.

Fazit! Die Strecke von Banff nach Jasper ist wirklich die schönste Straße der Welt!!!!

Tag 18: Sonntag 4.Oktober 2009 - Jasper Nationalpark - Pocahontas - Richtung Kamploops - Mount Robson - Blue River (333 Km)

Von Jasper über Pocahontas, Mount Robson nach Blue River

Heute sind wir um 8:00 Uhr aufgestanden. Ziel war heute Blue River.

Haben erst gemütlich gefrühstückt, haben dann den Wagen Startklar gemacht und sind gemütlich losgefahren. Noch im Jasper sind wir einen Stich, Richtung Pocahontas, gefahren. Auf den Weg dorthin haben wirb etliche Tiere gesehen. Elche in allen Formen, Kanadische Ziegen, Kojoten und Wölfe. Den Stich sind wir dann wieder zurück, den Jasper Nationalpark verlassen, Richtung Kamploops. Pause gemacht haben wir dann am Mount Robson. Ist wirklich eine wunderschöne Aussicht und tolles Panorama.  Wir haben dann nach weitern 2 Stunden Fahrt den Blue River, unser Ziel erreicht. Nachdem wir unser Motorhome angeschlossen hatten, sind wir noch gemütlich essen gegangen. Abends zurück, haben wir noch ein leckeres Bierchen am Lagerfeuer genossen. 

Tag 19: Montag 5.Oktober 2009 - Blue River - Kamploops - Falkland - Vernon (394 Km)

Von Blue River über Kamploops, Falkland nach Vernon

Heute war fahren angesagt. Wir hatten uns vorgenommen knapp 40 Km zu fahren. Um 9:00 Uhr ging es dann los, Etappe ein war Kamploops. Wir haben uns das Städtchen angeschaut und mussten leider feststellen das wir noch nie so ein häßliches Städtchen gesehen haben. Und das in Kanada. Sind auch ziemlich schnell dort abgehauen. Sind dann nach Falkland und haben dort in einem schönen Saloon einen Kaffee getrunken. Sind dann noch bis Vernon gekommen und haben und dort einen Campground gesucht und auch gefunden. Abends gab es dann selbstgemachte Hamburger.

Tag 20: Dienstag 6.Oktober 2009 - Vernon - Okanagan Falls - Grenze USA - Winthrop (444 Km)

Von Vernon über Okanagan Falls nach Winthrop (USA-Washington)

Heute ging es dann wieder zurück in die USA. Zuerst haben wir aber an einer Mall angehalten und ein wenig eingekauft. Sind dann weiter bis nach Okanagan Falls. Dort haben wir dann MIttag gemacht. Dann Grenze USA. Dort hat man unser Motothome nach Zitrusfrüchten abgesucht. Die Einfuhr ist strikkt verboten. Wir haben uns dann aber super lange mit den Amerikanischen Zöllnern unterhalten. Sie waren so etwas von nett und freundlich! Mussten dann aber so langsam weiterfahren. Sind dann noch bis nach Winthrop gefahren und dort auf dem KOA einen Stellplatz bekommen . Ein wirklich super Campground und auch ein nettes Westernstädtchen. Es lohnt sich wirklich dort einmal vorbei zu schauen.

Nachdem wir uns dieses Städtchen angeschaut haben und dort auch was gessen haben, ging es ab zum Billard spielen. Na und wer hat wohl gewonnen :-) ?????

Abends dann am Platz noch ein Lagerfeuer und dort den Abend schön ausklingen lassen.

Tag 21: Mittwoch 7.Oktober 2009 - Winthrop - Leavenworth -  (188 Km)

Von Winthrop nach Leavenworth

http://www.leavenworth.org/

Heute wollten wir es etwas gemütlich machen und nicht ganz so viele Meilen fahren. Ziel war Leavenworth und dort auch wieder einen KOA. Sind gemütlich losgefahren und immer wieder einmal angehalten um ein paar Fotos zu machen. Als ich dann im Rückspiegel eine COP mit Blaulicht sah, hatte ich schon ein komisches Gefühl. Als er dann auch noch seine Sirene anmachte und uns zu verstehen gab anzuhalten war es noch Mulmieger. Ich war mir aber eigentlich sicher nichts falsch gemacht zu haben. Er kam dann zu unserem Fahrerfenster und fragte uns erst einmal woher wir kämen und so. Er war eigentlich sehr nett, nicht so wie man es sich eigentlich vorstellt. Dann meinte er zu uns, nachdem ich nachgfragt habe, ob ich was falsch gemacht habe, das es doch schön wäre wenn wir nicht ganz so langsam durch dei Gegend fahren sollen :-) Ein wenig ginge es doch schneller!!! Er wünschte uns noch einen schönen Tag und ist in sein Auto und weg!!!!

Nachmittags auf dem Campground haben wir dann noch die Sonne genossen und sind dann mit einem Shuttle ins Städtchen. Irgendwie waren wir dort falsch :-) Wir haben gedacht in Bayern zu sein. So ein richtig Bayrisches, gemütliches und Kitschiges Städtchen und das mitten in der USA :-) Wir haben dort dann eine Bratwurst und ein leckeres Bierchen getrunken. Abends ging es dann wieder zum Campground und haben es uns dort noch gemütlich gemacht.

Tag 22: Donnerstag 8.Oktober 2009 - Leavenworth - Richtung Seattle (279 Km)

Von Leavenworth nach Tacoma Seattle

So langsam geht unsere Reise dem Ende entgegen :-( Heute ging es schon Richtung Seattle. Es ist unser letzter Tag im Motorhome. Die strecke bis Seattle war auch noch wunderschön. Sind dann vor Seattle auf einen KOA gegangen, wo wir dann auch schon angefangen haben unsere Sachen zu packen und den Wagen wieder herzurichten. Dann kam der letzte Abend auf einem Campground, den wir uns aber noch gemütlich gemacht haben. Sind dann früh ins Bett.

Tag 23: Freitag 9.Oktober 2009 - Seattle (64 Km)

Von Tacoma Seattle nach Cruise America Seattle

So, heute haben wir nun das Motorhome bei Cruise America wieder abgegeben. Es war wirklich eine tolle Reise und ein super tolles Fahrzeug. Sind dann mit dem Taxi rein nach Seattle zu unserem Hotel, wo wir unsere letzte Nacht verbrachten. Wir haben uns aber am Nachmittag und Abend Seattle angeschaut. Zuerst sind wir auf dem Space Needle. Er ist ca. 200 Meter hoch und man hat einen fantastischen Ausblick über Seattle. Sieht schon fantastisch aus. Danach sind wir in die Innenstadt und den Markthallen gelaufen, wo wir auch was gegessen haben. Diese Markthallen lohnen sich wirklich. Sie sind wirklich Urig, in mehrerer Etagen in die Erde gebaut. Die Piers haben wir uns dann noch angeschaut und sind dann wieder ab ins Hotel. Unsere letzte Nacht in der USA. Morgen geht es dann wieder Heimwärts.

Tag 24: Samstag 10.Oktober 2009 - Rückflug Seattle - Düsseldorf (8000 Km)

Von Seattle nach Düsseldorf

So, heute geht es dann wieder nach Hause. Sind Morgens noch einmal FRühstücken gegangen und dann ab zum Flughafen. Es liegen nun 9,5 Stunden Flugzeit vor uns, plus eine halbe Stunde von Frankfurt nach Düsseldorf. Der Flug war sehr ruhig, aber bei der Landung in Düsseldorf hat es dann geregnet.

Das Fazit! USA und Kanada sind wirklich super Länder. Es war einer der schönsten Urlaube, die wir bis hierhin gemacht haben. Wir werden definitiv wieder kommen!!!!!


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